Freitag, 22. Juni 2007

Bilderflut

Die Glasmacherin und die Wachmänner von gestern und noch viele andere, die ich in China bei der Arbeit abgelichtet habe, findet Ihr hier: Klick.

Die Glücksbringer

Oder: Wie sieht ein Familienunternehmen aus?

Dieses Jahr ist nach dem Chinesischen Kalender das Jahr des Schweins, und somit sind alle Glückssymbole dieses Jahr Schweine. Also gab es auf diversen Märkten Schweine in allen Variationen, aus allen Materialien und vor allem in allen Farben (!) zu kaufen - in Plüsch, Plastik oder Gummi, in rot, rosa oder pink.

Und aus Glas. Da gab es einen Stand, da wurden diese Schweine on-demand hergestellt. Man konnte sich also Form und Farbkombination selber wünschen und zugucken.



Aus verschiedenfarbigen Glasstäben wurden zuerst der Körper und dann Füsse, Schnauze, das Ringelschwänzchen und natürlich die Ösen für die roten Bommel und den Aufhänger geformt.


Die Mutter im Unternehmen hat dann die roten Aufhänger und Bömmel angetüddelt.

Und der Vater war für Verpackung und Verkauf zuständig - was man als Familienoberhaupt halt so macht.

Und natürlich hat das auch ein paar Zuschauer angezogen.

Und so sehen sie fertig aus:

Donnerstag, 21. Juni 2007

Sei wach, Mann!

Das Tor ist ja zu, da kann schon nix passieren, haben die Beiden sicherlich gedacht.

Dienstag, 19. Juni 2007

Herzlichen Glückwunsch Chongqing!

Chongqing ist gestern 10 geworden. Richtig gelesen: "zehn". Vor 10 Jahren hat CQ den Status D.C.M. (Direct Controlled Municipality) bekommen und steht damit direkt unter der Verwaltung der Volksrepublik. Seitdem ist CQ die kleine 32 Millionen Gemeinde am Yangtze.

Das wurde hier natürlich kräftig gefeiert. Zum einen hatten die meisten Betriebe zu. Alle? Nein, ein kleiner unbeugsamer Automobilhersteller am Rande CQs liess seine Leute antanzen.

Aber abends gab es insgesamt 9 grosse Feuerwerke in der Stadt. Deswegen wurden ab ca. 17:00 Uhr alle wichtigen Strassen gesperrt, damit man nur ja nicht in die Nähe eines der Feuerwerke fahren konnte. Zum Glück stand das in der (chinesischen) Tageszeitung! Wir also mutig gegen 20:00 Uhr losgefahren und sogar bis auf Schallreichweite herangekommen - laut war es. Nun war aber in den letzten Tagen immer recht nebliges / wolkenverhangenes Regenwetter. Oder anders ausgedrückt: die Sicht war quasi gleich null. Als die Ballerei aber losging, blieben alle Chinesen (und wir notgedrungen auch) da stehen, wo sie gerade waren, und so wurde aus der vierspurigen Strasse ein Riesenparkplatz. Man konnte in der Ferne dann ein paar der Feuerwerkskörper erahnen, aber das war es auch schon. Als dann nach einer halben Stunde der Abschlussknall kam, sprangen alle wieder in ihre Autos und fuhren nach Hause!




Mittwoch, 30. Mai 2007

noch ein Nagelhaus

Jetzt fangen sie ja schon in Deutschland an, die Chinesen zu kopieren. So hat Köln auch sein Nagelhaus:




Und dann hab ich gesehen, daß bei all den Baustellen in Köln, der Himmel schon fast so diesig ist, wie in China.

Nachtrag

Zwei Sachen hab ich doch glatt vergessen beim letzten Blog: Sonnenbrand und Heuschnupfen. Was hier alles blüht, das war ich ja gar nicht mehr gewöhnt. Und in Chongqing wird alle Sonnenstrahlung so gut gefiltert, daß ich nicht einmal einen Sonnenbrand bekommen habe.

Donnerstag, 24. Mai 2007

Heimaturlaub

Entschuldigt, daß der Blog im Moment ein wenig "zu kurz" kommt, aber wie einige wissen, sind wir auf Heimaturlaub im schönen Rheinland. Wir hatten ja vorab schon gescherzt, daß wir, um uns an den hohen Sauerstoffgehalt in der deutschen Luft zu gewöhnen, erst mal ein paar Nächte in der Garage bei laufendem Motor schlafen würden. Naja, so schlimm war es dann doch nicht, und wir haben die erhöhte Sauerstoffzufuhr gut überstanden -- glauben wir zumindest.

Aber es fallen einem plötzlich Sachen positiv auf, die hier anders sind:
  • Man kann (fast) gefahrlos einen Zebrastreifen betreten oder bei grün über die Ampel gehen. Als Fußgänger wunderbar, als Autofahrer brauchte man eine kurze Eingewöhnungsphase. (Hüstel!)
  • Überhaupt Verkehr: das Fahren ist wesentlich entspannter, obwohl man im Schnitt schneller voran kommt. (Beweisphoto der Stadt Köln liegt vor!)
  • Natur: Grün ist hier wirklich grün, und man hat klare Luft und gute Fernsicht. Bin eine kleine Runde (!) durch die Eifel gefahren, und es war sagenhaft, wie weit man gucken konnte!
  • Tiere: Man hört Vögel zwitschern! In der Natur. Und nicht nur die Gänse auf dem Viehmarkt.
  • Essen: Man muß bei Hähnchengerichten keine Sorge haben auf Knochen zu beissen; es gibt leckeres Schwarrrzzzbrot; die Auswahl an anständigen Weinen scheint unendlich groß zu sein; und natürlich: es gibt Kölsch!
Und wir rufen Laowei bei jedem Asiaten, den wir in der Fußgängerzone sehen, haben aber noch keine entsprechende Reaktion bekommen (sind bestimmt alles Japaner).

Aber eines hat mich auch wieder erschrocken: die Anzahl heruntergezogener Mundwinkel! In Peking auf dem Flughafen konnte man schon erkennen, wo die Flieger nach Deutschland abgingen: lange Gesichter, Paare, die sich anblaffen, ... Dann klagte hier jeder über die Hitze im April, dann über den Regen und jetzt ist es vermutlich auch wieder jedem Zweiten zu heiß.

Und noch eins zum Schluß: Hach, macht das Cabrio Fahren Spaß! Wäre in China vollkommen undenkbar. Nicht wegen der schlechten Luft, sondern weil jeder immer seinen Müll irgendwo hinwirft. Gerne auch aus fahrenden Bussen. So Sachen wie Kippen, Obstreste, abgenagte Maiskolben oder leere Chili-Nudel-Schalen!

Montag, 7. Mai 2007

Einparkhilfe

Für Kleinlaster und einige Vans gibt es eine neue (chinesische) Einparkhilfe. Dabei ist keine aufwändige Verkabelung notwendig, es ist leicht zu installieren, und der Mehrverbrauch beträgt nur etwa 10 bis 15 Zigaretten am Tag.


Sonntag, 6. Mai 2007

Noch ein Nagelhaus

Wie gesagt, sind diese Nagelhäuser keine Seltenheit in Chongqing. Hier noch ein besonders hübsches Exemplar, wenn auch (noch) nicht so spektakulär. Mal sehen, ob dieses es auch in die Presse schafft.

Pssst...

VW testet heimlich ein neues Modell hier in China, aber pssaagt es keinem weiter...