Mittwoch, 6. September 2006

Regen

Wie gesagt, eines ist auf der ganzen Welt gleich: Hat man gerade die Fenster geputzt, regnet es.

Damit geht hier die längste Dürre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen zu Ende! Das Straßenbild wandelt sich ein wenig und auch die Herren laufen nun mit Schirmen rum, und die Damen haben ihre filigranen Sonnenschirme gegen was wasserfestes getauscht.

Mann nimmt auch gerne einfach seine Aktentasche, wenn gerade kein Schirm zur Hand ist.

Es hat fast die ganze Nacht und Tag geregnet und zwar richtig kräftig und die Temperatur ist auf unter 30Grad gefallen. Die Bürgersteige und Straßen sind glatt wie Schmierseife!


Der Verkehr ist genauso chaotisch wie vorher (also auch nicht schlimmer) und die Busse halten weiterhin mitten in der Straße. Nun müssen die Fahrgäste gucken, wie sie einigermaßen trockenen Fußes auf den Bürgersteig kommen.
Im günstigsten Fall reicht ein großer Schritt...


...wenn das nicht klappt, dann vielleicht die bewährte Fersen-Methode...


...oder man gibt gleich auf:


Und wenn man in's Hotel kommt, dann steht da ein freundlicher Page, der eine Plastiktüte über den Schirm zieht, damit der Hotelmarmorboden nicht auch noch spiegelglatt wird.


Mittlerweile wissen wir auch, wo der Regen herkommt. Den macht hier nämlich das Weather Modification Office. (Bericht in der China Daily)

Und mittlerweile ist der Spuk natürlich wieder vorbei und CQ ist der alte Glutofen!

1 Kommentar:

Andreas Heine hat gesagt…

Weather modification? Das erinnert mich an die Antihagelkanonen die ich in Südtirol erlebt habe - Silberjodid in die Wolken schießen, damit die abregnen und keine großen Hagelkörner bilden - hat wohl Wernher von Braun 1955 erfunden - Stichwort "Hagelabwehrraketen" googled auf unzählige Raketenstellungen, ist wohl aber nicht mehr der neueste Stand der Technik (mit Flugzeugen direkt in den Wolken absetzen ist zielgenauer)..